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Peinliche Justizpanne bei Kaufhaus-bozen.bz-Anklage aufgedeckt!

Bozen – Welch Schmach für die Justiz! Eine erst kürzlich den Betreibern der Webseite kaufhaus-bozen.bz auferlegte Strafe muss schon nach kürzester Zeit revidiert werden, da der für die Anklageprüfung zuständige Praktikant von Geburt an blind ist. Eine Peinlichkeit, die den Behörden seit Menschengedenken nicht mehr unterlaufen ist (mit Ausnahme einiger kleinerer Vorfälle in den letzten Jahren und den Jahren vor diesen).

Der Hammer des Gesetzes
Der Hammer des Gesetzes

Die Vorgeschichte:

Nachdem man in Bozen beschlossen hat, das Obdachlosenproblem im Bahnhofspark anzugehen und dabei nebenbei, da es Hand in Hand geht, einige kleine Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen, schossen mehrere unseriöse Webseiten aus dem World-Wide-Web. Diese haben es sich alle zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung der Landeshauptstadt über ein Referendum zu informieren. Dabei weiß der erfahrene Südtiroler aber, dass Referenden in Südtirol lediglich als Training für einen Urnengang dienen und dabei keine sonstigen Auswirkungen haben.

Der Hergang:

2015 nabelte sich  kaufhaus-bozen.bz  von der Mutter-Webseite zukunft-bozen.it ab und erklärte sich als unabhängige Satireseite, was letztgenannter unglaublich missfiel. Als schließlich auf der Satire-Webseite (Anm. d. Red.: Wir fragen uns, wer macht denn heute noch sowas?) nach der Trennung auch noch gegen bereits diskriminierte ausländische Großinvestoren gehetzt wurde, wurde es einem Verfechter des Rechts (Person der Redaktion nicht bekannt) zu bunt und es wurde eine Anklage gemacht.

Der Fauxpas:

Wegen des oft erwähnten Namens Benko, folgerte man, dass es sich um den berühmten chinesischen Kreuzworträtselautor Ben Ko handeln musste und gab die Akte an den Austauschpraktikanten aus China weiter. Was dabei aber außer Acht gelassen wurde: Wu Chai, der junge chinesiche Praktikant ist seit Geburt an blind. Außerdem spricht er weder Deutsch noch Italienisch. Genauer gesagt ist er sogar Analphabet. Leider gab Wu Chai dies beim Vorstellungsgespräch für die Praktikumsstelle weder schriftlich noch mündlich zur Kenntnis.  Aus diesem Grund kann nun niemand wirklich zur Rechenschaft gezogen werden, schon gar nicht Wu Chai, da man sich die Beziehungen zu China nicht verscherzen will.

Die Moral:

Der Gipfelbote traf sich gestern mit dem etwas verstörten Wu Chai in einem Textilladen in Bozen und bat ihn um eine Stellungnahme. Aufgrund von Kommunikationsproblemen und fluchenden Kommentaren unseres Übersetzers, veröffentlichen wir lediglich eine gekürzte Fassung: „人們應該保持沉默?我知道我的國家更好的方法“

Foto: mconnor http://mrg.bz/cYpbKq

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