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Flugzeugträger im Bodensee!

Bregenz/Konstanz/Rohrschach – Um die Effektivität ihrer Kampfeinsätze gegen den IS in Syrien und Irak zu verstärken, haben die Vereinigten Staaten diesen Freitag einen Flugzeugträger im Bodensee stationiert. Präsident Barack Obama gab dies am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt.

Blick auf den im Bodensee stationierten Flugzeugträger
Blick auf den im Bodensee stationierten Flugzeugträger

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die Vorgehensweise gegen den IS vollkommen unterstützt, hat der US Navy vor zwei Wochen die Erlaubnis für die Stationierung gegeben. Allerdings müsse sich der Flugzeugträger innerhalb der deutschen Gewässer aufhalten um nicht die Neutralität der beiden anderen anliegenden Staaten, Österreich und der Schweiz, anzutasten. Österreichs Bundesminister Werner Fayman hierzu:“Unser Land hat sich bei seiner Gründung 1946 zur Neutralität verpflichtet und wird daher eine Stationierung ausländisches Miltärs innerhalb der eigenen Landesgrenzen für kriegerische Zwecke nicht gestatten. Jedoch möchten wir uns den Amerikanern solidarisch zeigen und werden mit unseren Eurofightern – sofern sie noch als flugtauglich zugelassen werden – ihre Kampfjets in Eskorte über unser Staatsgebiet begleiten. Es soll ihnen nicht schon hier etwas zustoßen.“

Russland sieht in dieser Stationierung eine Provokation. Der Militärflughafen in Kosovo sollte für die Einsätze reichen. Außerdem liege er viel näher an Syrien und dem Irak. Der zuständige amerikanische Botschafter in Deutschland reagiert mit überzeugenden Argumenten: Da es sich um einen Flugzeugträger handelt, könne dieser nach Beendigung der Kampfhandlungen wieder verlegt werden und würde so auch das Seepanorama im Bodensee nicht für lange Zeit stören.

Die grünen Parteien Deutschlands, Österreichs und der Schweiz kündigten indes an eine Schutzzone für die heimische Fischfauna zu planen. „Die gesamten Fischarten im Bodensee sollen nicht wegen des amerikanischen Imperialismus Schaden nehmen.“, so eine Sprecherin der Grünen Vorarlberg.

 

Foto: pixabay.com

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