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Kurz vor Hausarrest: Max Leitner wieder ausgebrochen!

Vintl/Asti – Max Leitner, der König aller Ausbrecher, hat es wieder einmal geschafft! Der gebürtige Vintler ist ein sechstes Mal dem Gefängnis entflohen. Gestern fanden die Wärter seine Zelle im Gefängnis von Asti leer vor. Wie dies schon wieder passieren konnte, ist den Behörden zurzeit noch unklar. Ein weiterer peinlicher Vorfall für die italienische Justiz.

Max Leitners Vorgeschichte

Inzwischen dürfte der Ausbrecherkönig weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sein. Nach mehreren Überfällen auf Geld- und Heutransporter in ganz Südtirol wurde der Kleinverbrecher vor Gericht gestellt und eingekerkert, schaffte es aber immer wieder zu entfliehen. Eine seiner spektakulärsten Fluchten gelang ihm aus einer österreichischen Justizvollzugsanstalt (kurz: Knast), als er es dort wegen der ständig verkochten Pasta und den schlechten Knödeln nicht mehr aushielt. Auch seine Flucht durch ein Maisfeld brachte ihm viele „Likes“ auf Facebook.

Anstehende Überstellung nach Südtirol

Da inzwischen als Hochschwerverbrecher eingestuft, wurde Max Leitner ins Hochschwersicherheitsgefängnis von Asti verlegt. In den letzten Jahren hat Leitner aber brav gesessen und war innerhalb des Gefängnisses vor allem wegen seiner „Gsieserwitze“ bei allen Wärtern und Insassen sehr beliebt. Aus diesem Grund wollte der Richter ihm ab Ende dieses Monats Hausarrest bzw. Heimaturlaub verschreiben.

Max Leitners Gefängniszelle fotografiert von einem Wärter mit dem Handy
Max Leitners leere Gefängniszelle fotografiert von einem Wärter mit dem Handy Nokia 3310

Der überraschende sechste Ausbruch

Jedoch seit gestern ist der inhaftierte Südtiroler wieder auf der Flucht. Wie dies hat passieren können, ist der Gefängnisaufsicht noch ein Rätsel. Am Abend zuvor habe Leitner noch mit ihnen, die inzwischen zu seinen engsten Freunden geworden sind, gescherzt und gemeint, er werde ihnen einen Aprilscherz als Abschied spielen. Doch als die Wärter ihm heute morgen das Frühstück bringen wollten, war seine Zelle leer. Die gesamte Einrichtung ist intakt und auch die Überwachungskameras im Außenbereich des Gefängnisses zeigen den Geflüchteten nicht. Die Carabinieri von Asti haben bereits erste Untersuchungen aufgenommen und hoffen bald auf eine heiße Spur zu kommen. Der „Gipfelbote“ wird über alle Neuigkeiten berichten.

Foto: Djarter CC BY-SA 3.0

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