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Kurzmeldung: Martinsumzug wird mordernisiert

Wien/Bozen/München – In wenigen Tagen steht er wieder an, der von allen Kindern herbeigesehnte Sankt Martinsumzug. Doch ein Untersuchungsausschuss der „Grünen“ Bayerns stellte fest, dass diese Tradition nicht mehr zeitgemäß ist und daher modernisiert werden muss. Die grünen Parteien Österreichs und Südtirols schlossen sich diesem an.

Der heilige St. Martin, Gründer und Lizenzinhaber des nach ihm benannten Umzuges
Der heilige St. Martin, Gründer und Lizenzinhaber des nach ihm benannten Umzuges

Sonne, Mond und Sterne

Schon vor einigen Jahren wurde diskutiert den Sankt Martinumzug politisch korrekt in Sonne-Mond-und-Sterne-Umzug umzubenennen, doch kann der Mond als muslimisches Symbol gesehen werden und da man nicht gegen andere Sekten und Religionen diskriminieren wollte, ließ man die Umtaufung fallen. Stattdessen sollte aber die symbolische Handlung des Mantelteilens der heutigen Zeit angepasst werden.

St. Martin als Bösewicht

Der reitende Heilige soll nicht mehr wie gewohnt seinen Mantel mit dem armen und frierenden Bettler teilen, sondern ihn – wie in der heutigen Welt vorgelebt – auch noch das „letzte Hemd“ vom Leibe reißen und vor die Füße spucken. Auf diese Weise sollen Kinder die Spielregeln unserer modernen fortgeschrittenen Gesellschaft von klein auf lernen. Ein großer pädagogischer Erfolg dieser Aktion wird sich erhofft.

Foto: Enslin CC BY-SA 3

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