You are here
Home > Chronisches > Irrglaube der Wissenschaft: Bartwuchs nicht ausschließlich männlich

Irrglaube der Wissenschaft: Bartwuchs nicht ausschließlich männlich

Berühmte Bartträger alter Zeiten
Vorzeigebärte – Berühmte Bartträger alter Zeiten

Österreich/Wien – Die Theorie stand schon mehrere Jahre in Zweifel, konnte aber nie zur Genüge widerlegt werden. Seit wenigen Tagen aber brachten Forscher der Universität Wien und der Universität Innsbruck eine 670 Seiten lange Festschrift heraus, die nun dem Bart seine Männlichkeit rauben soll. „Der Bart ist kein ausschließlich männliches Merkmal mehr“, erklärt der Leiter der Forschungsgruppe Dr. Prof. David Gurtsberger. „Obwohl jahrzehnte-, nein sogar jahrhundertelang so angenommen, konnten wir nun nach mehreren Jahren intensiver Forschung diesen Mythos widerlegen.“

Auch wenn es schon seit je her Indizien eines Bartwuchses bei nicht männlichen Individuen gab, konnte dies nie vollständig bewiesen werden. „Gerade im Mittelalter haben wir eine große Informationslücke„, so Gurtsberger: „Denn auf die Bilder der Hexenverbrennung wurden leider nie detailliert genug dargestellt.“

Doch vor wenigen Monaten kam den Forschern das fehlende Glied in der Beweiskette unter. „Und dies nicht wie erwartet auf Exkursionen nach Mexiko oder Griechenland, sondern bei einer Ausstrahlung des ORF„, erinnert sich Mitarbeiter Prof. Brian Bergot. „Es wurde gerade der Gewinner [in diesem Falle eigentlich „die Gewinnerin“, Anm. der Red.] einer Musikshow bekanntgegeben. Und da trat sie auch schon hervor: Conchita Wurst!“.

 

(Foto: Wikipedia - Montage)

Schreibe einen Kommentar

Top